Ausbildung
u. Politik

Die österreichischen OsteopathInnen sind durch die Österreichische Gesellschaft für Osteopathie www.oego.org im europäischen Register eingetragen und dadurch international vertreten. Es werden internationale Richtlinen für die Ausbildung eingehalten und somit eine Qualitätskontrolle gewährleistet.

In Österreich dauert die Ausbildung in der Wiener Schule für Osteopathie www.wso.at, zu der nur ÄrztInnen, Dipl. PhysiotherapeutInnen und Hebammen zugelassen sind, 6 Jahre und endet mit einer kommissionellen Prüfung und der Abnahme einer Diplomarbeit. Erst danach dürfen sich die AbsolventInnen Diplom-OsteopathIn (D.O.) nennen.

Danach kann eine 2-jährige Ausbildung in Kinderosteopathie im Osteopathisches Zentrum für Kinder OZK absolviert werden.

OZK

Das Osteopathische Zentrum für Kinder in Wien

entstand im Herbst 1998 unter der Schirmherrschaft und nach dem Vorbild des Osteopathic Centre for Children (OCC) in Großbritannien. Das OCC wurde 1991 von Stuart Korth D.O. gegründet. Durch großen persönlichen Einsatz erlangten die OsteopathInnen des OCC herausragende Erfolge und einen internationalen Ruf als SpezialistInnen der Kinderosteopathie.

Das Prinzip der Osteopathie ist die freie Beweglichkeit aller Körperstrukturen. Dies ist im Kindesalter eine wichtige Voraussetzung zur freien Entfaltung der Lebensenergie und des individuellen Potentials. Sowohl bei der Diagnostik als auch zur Therapie bedienen sich die OsteopathInnen ausschließlich ihrer Hände. Auf der Basis detaillierter anatomischer und einer äußerst subtilen und präzisen geschulten Wahrnehmung fühlt sich der/die OsteopathIn in die Beschaffenheit der verschiedenen Gewebe im Körper ein und behandelt dementsprechend.

Bereits vom ersten Lebenstag an können und sollen die Kinder osteopathisch behandelt werden! Beginn einer solchen Behandlung ist immer eine ausführliche Anamnese, gefolgt von einer kompletten Untersuchung der Mobilität der einzelnen Körperstrukturen. Die häufigsten Indikationen, die im Kindesalter mit Osteopathie sehr erfolgreich behandelt werden können, sind: Saug- und Schluckprobleme, Reflux, Schreibabies, Schielen, Tubenkatarrh, Paukenhöhlenerguß, chronische Mittelohrentzündung, Darmkoliken, Bronchitis, Asthma, chronischer Schnupfen, Zahnfehlstellungen, Lernprobleme, Verhaltensstörungen, Schiefhals, Skoliose, Hüftprobleme, rezidivierende Harnwegsinfekte, Obstipation, Autismus, zerebrale Dysfunktionen, verzögertes Wachstum, usw.

Die OsteopathInnen im OZK haben eine sechsjährige osteopathische Grundausbildung und eine zweijährige Ausbildung speziell für pädiatrische Osteopathie mit regelmäßigen Aufenthalten im OCC in London, wo sie von erfahrenen OsteopathInnen weiter ausgebildet und supervidiert werden. Die Arbeit wird ehrenamtlich geleistet! Um sowohl die Frequenz als auch die Qualität der Behandlung sicherstellen zu können, benötigt das OZK Spenden. Bis jetzt wurden die Kosten der behandelnden OsteopathInnen von den Eltern der Kinder aufgebracht. Im ersten Jahr des Bestehens des OZK konnten wir 600 Behandlungen an Kindern durchführen. Der große Erfolg und der wachsende Bakanntheitsgrad unseres Projektes machen es nunmehr notwendig, die Frequenz der Behandlungen zu erhöhen und in absehbarer Zukunft eine bleibende Heimat für das OZK zu finden. Daher sind wir auf Spenden von privater Seite und auch von Firmen angewiesen.

Wir OsteopathInnen arbeiten mit großem Enthusiasmus an diesem Projekt und wünschen uns, daß möglichst viele Kinder aus allen sozialen Schichten die besten Voraussetzungen für einen guten Start ins Leben bekommen.

OZK:

1140 Wien, Phorusgasse 12/3

Tel.:

0676 777 666 9
 

Montag 8:30 - 13:00 und Donnerstag 14:30 - 16:30, sonst bitte Nachricht hinterlassen, Sie werden zurückgerufen.

Spendenkonto 0946-52660/00 bei der CA, Blz. 11000